Geschichte

Besetzung des Kirchenerkopfs 1973
Foto: Hubert Fagot

Fischzucht 1862

Zukünftiges CINA in den 1960er
Foto: M. Wurtz

«  Ich liebe Dich, Petite Camargue »

Inschrift auf dem Tor des Transformators in Rosenau.


Eine Liebeserklärung an die historischen Denkmäler und an eine gefährdete Naturlandschaft.
Ein Kampfruf gegen die Vernichtungskraft der Umweltverschmutzer und der schön redenden Planer.

  • 1957 : Lutten, Journalist bei « l’Alsace », bezeichnet die Au-Gegend als Camargue Alsacienne.
  • 1970 : Beginn der militanten Aktion vor Ort mit dem Ziel, die Öffentlichkeit mithilfe der Presse für das Thema zu gewinnen.
  • 1976 : Gründung eines eingetragenen Vereins für eine paritätische Verwaltung zusammen mit den Politikern.
  • 1977 : Einweihung des CINA-Naturzentrums (Centre d’initiation à la nature de l’Au)  und Antrag zur Ausweisung des Au-Naturschutzgebiets auf 500 Hektar.
  • 1978 : Miete der Gebäuden der ehemaligen kaiserlichen Fischzucht mit 30 Hektar Land.
    Gründung einer GmbH für die im Mietvertrag vereinbarte Wiederaufnahme der Fischzucht.
  • 1982 : Offizielle Ausweisung des Naturschutzgebietes « Petite Camargue Alsacienne » auf 120 Hektar auf dem Bann von Saint-Louis, Village-Neuf und Rosenau. Besitzer ist die Gemeinde von Blotzheim.
  • 1987 : Erbpachtvertrag für eine Dauer von 99 Jahren mit Zahlung von 4 Mio. Francs (über die Hälfte kam von unseren Schweizer Partnern aus Basel) an die Gemeinde von Blotzheim, die Eigentümerin der kaiserlichen Fischzucht und ihrer 104 Hektar Land ist. Baubeginn der Beobachtungsstellen durch die Bras Cassés, die ehrenamtlichen Donnerstags-Helfer.
  • 2005 : Mit dem Einbezug von 450 Hektar auf der Rheininsel weitet sich das Naturschutzgebiet auf eine Fläche von 904 Hektar aus.
  • 2015 : Renaturierung eines Maisfeldes von 120 Hektar auf der Rheininsel in Zusammenarbeit mit EDF.
  • 2016 : Der Verein Petite Camargue Alsacienne, dem ca. 700 Mitglieder angehören, verwaltet mit der Geschäftsleitung und mit ca. 15 Mitarbeitenden:

- das Naturschutzgebiet der Petite Camargue Alsacienne mit einer Fläche von 904 Hektar,
- das Naturzentrum CINE (Centre d’initiation à la nature et à l’environnement),
- die Fischzucht Lachs 2020,
- die Forschungs- und Beobachtungsstation zusammen mit ihren Partnern der Universität Basel und dem CNRS von Strassburg.

Der Verein ist ausserdem mit der Erhaltung des baulichen Erbguts wie z.B. der kaiserlichen Fischzucht von Huningue aus der Napoléon III-Epoche (im Stil des Second Empire, 1852) beauftragt.

Flugblatt 1973

Obere Au 1974

1978, Dachdeckerarbeiten am Naturschutzhaus
Foto: J.P. Binnert

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